Transport

Die Zusammenführung von Sprach- und Datennetzen in ein einheitliches IP-Netz ist in vollem Gang.
Der stetig steigende Bedarf an Bandbreite, erhöhte Sicherheitsanforderungen und die gleichzeitig kontinuierlich sinkenden Preise für Datendienste zwingen Netzbetreiber wie City- oder Regional-Carrier als auch Energieversorger zum Optimieren ihrer Transportnetze. Die Wahl der eingesetzten Technik und damit letztendlich die Investitions- und Betriebskosten entscheiden darüber, wie effizient ein Carrier sein Netz betreiben kann.

Transport

Carrier-Ethernet-Transport

Mit den Carrier-Ethernet-Transport-Technologien wird die Umgebung geschaffen, Ethernet-Daten außerhalb des Local Area Networks in der notwendigen Qualität und Güte übertragen zu können.

Optical Transport (OTN/DWDM)

Leistungsfähiger optischer Transport mit CWDM-, DWDM- und OTN-Technologie.

NFV/Disaggregation
Trennung von Hardware und Anwendungen
durch die Virtualisierung von Funktionen und Applikationen.

Carrier-Ethernet-Transport

Die Technik der deutlich kostengünstigeren Standard-Ethernet-Komponenten stößt mitunter schnell an ihre Grenzen, wenn auch kritische Laufzeit- oder Quality of Service (QoS)-Dienste, wie z. B. Sprache, Datenfestverbindungen, Video-Streaming oder hochbitratige Ethernet-Dienste für Standortvernetzungen von Unternehmen übertragen werden.
Spätestens bei der Vereinbarung kontrollierbarer Qualitätsabsprachen reichen die QoS-Merkmale der Standard-Ethernet-Systeme oft nicht mehr aus, um Carrier-Netze zu betreiben.
Hier ist ein Carrier-Ethernet-Netz erforderlich, welches u. a. ein standardisiertes Traffic Management, Connectivity Fault Management, Service Performance, TDM-Unterstützung, Bandbreitenprofile und Umschaltzeiten von unter 50 ms leistet. Zudem muss eine Skalierbarkeit auf 10G/25G/100G/200G Dienste gegeben sein.

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Optical Transport (OTN/DWDM)

Mit WDM-Technik wird die Leistungsfähigkeit bestehender Glasfaser-
verbindungen stark verbessert. Neben der Mehrfachnutzung des optischen Übertragungsspektrums bieten WDM-Systeme eine Erhöhung der Übertragungsbandbreite und Signalreichweite auf Glasfaserverbindungen in Weitverkehrsnetzen, Rechenzentrums-Kopplungen und in Metro/Regio-Backbones.
Der Transport von Ethernet- und Storage-Data-Paketen sowie SDH/SONET- und nativen Video- und Radio-Signalen wird dadurch auf bis zu 600 Gbit/s pro Wellenlänge und Distanzen bis zu 2500 km ermöglicht. OTN-Features, wie die Forward Error Correction (FEC), sorgen dabei für den fehlerfreien und managebaren Transport der Daten.
Als Netzstruktur sind passive P2P-Lösungen mit 8 Wellenlängen CWDM (Coarse) bis hin zu voll vermaschten, managebaren DWDM (Dense)-Systemen mit bis zu 128 Wellenlängen möglich. Optional sorgt eine AES-256-Verschlüsselung pro Wellenlänge für höchste Sicherheit gegen unberechtigtes Abhören und Daten-Streaming.
Optische Netze werden immer flexibler und leistungsfähiger
Mit dem Einsatz Software-konfigurierbarer Komponenten wie Reconfigurable Optical Add/Drop Multiplexer (ROADM) und Optical Cross-Connect (OXC), erhöht sich die Netzverfügbarkeit und die Ressourcennutzung. Außerdem wird ein effektiver Multi-Layer Service-Transport ermöglicht, wie z. B. MPLS-TP oder Carrier Ethernet, was sowohl dem Netzbetreiber, als auch dessen Kunden für den operativen Bereich zu Gute kommt. Der geringe Platzbedarf und Verlustleistungen unter 1 W/GbE zählen zu den weiteren Stärken der photonischen Netze aus WDM- und OTN-Komponenten. Damit entsprechen sie voll den Green-IT-Initiativen von ITK-Unternehmen und -Behörden.

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NFV/Disaggregation

In der Vergangenheit waren Telekommunikationsnetze geprägt durch die Verwendung von monolithischem Equipment, welches für eine bestimmte Funktionalität entwickelt wurde. Sowohl Hardware als auch Software kamen üblicherweise von einem Hersteller und konnten ausschließlich für die definierte Funktion verwendet werden. Dafür war das Equipment exakt für diese Funktionalität kostenoptimiert.
Network Function Virtualisation (NFV)
Bei der NFV werden Netzwerkfunktionen, wie z. B. Routing, Switching, Firewall, SD-WAN und Gateway-Funktionalität, je nach Bedarf auf eine standardisierte Hardware installiert. Die Applikationen können dabei von unterschiedlichen Herstellern bereitgestellt werden. Ein zentrales Netzmanagement (Orchestrator) verwaltet die Applikationen und deren Verteilung sowie den Betrieb auf der ausgewählten Hardware.
Disaggregation
Bei der Disaggregation kommt die Firmware/Software und die Hardware von unterschiedlichen Herstellern. Insbesondere bei komplexen Netzwerkkomponenten wie Routern, Broadband Network Gateways oder Aggregation-Switches gibt es einen starken Trend in Richtung Disaggregation. Der Vorteil für den Netzbetreiber besteht darin, dass leistungsfähige Hardware mit Funktionalitäten (Software) ausgestattet werden kann, die speziell vom Netzbetreiber benötigt werden. Zusätzlich kann diese Funktionalität dann auch auf verschiedenen Hardware-Plattformen von unterschiedlichen Herstellern eingesetzt werden.

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